Bäcker-Innung zu Berlin

Die Gesellschaft

Die Bäcker-Innungen gehören zu den ältesten Zünften überhaupt. Die Berliner Bäckerinnung wurde bereits 1272 vom Rat zu Berlin bestätigt. Der „Geschworene und Worthabende Aeltermann des löbl. Weiß- und Fastbecker-Amts“ unterschrieb damals die Meisterbriefe.

 

Die Anleihe von 120.000 Mark aus 1892 finanzierte Um- und Erweiterungsbauten am Bäckerinnungshaus Chausseestraße 103. Zur Sicherheit der Anleihe wurde im Grundbuch dieses Grundstücks eine Grundschuld eingetragen. Die Zeichner der Anleihe hatten jeweils einen Anspruch auf den entsprechenden Anteil der Grundschuld.

 

Dekorative Umrandung im Historismusstil, Originalunterschriften von Obermeister, zwei Altmeistern und Rendant.

 

Es handelt sich ganz sicher nicht um eine Immobiliengesellschaft. Allerdings ist das Gebäude aus 1892 heute immer noch eine ansprechende Immobilie in der Chausseestraße; die Anleihe diente der Finanzierung eben dieser Immobilie. Heute hat die Bäcker-Innung ihre Büroräume an einer anderen Stelle Berlins und benötigt deutlich weniger Fläche.

 

Stadtpläne und Bilder

Literatur- und Quellennachweis:

Bogon, Winfried

(digitaler Reprint November 2005, 2008 - Verlag für digitale Publikationen)

Handbuch der Deutschen Aktiengesellschaften, 1914/15 + 1925 + 1932 + 1943

 

DWA

Freunde Historischer Wertpapiere F.H.W.,

Hamburger Auktion, Hanseatisches Sammlerkontor;

Verschiedene Auktionskataloge

 

Peus, Dr. Busso (Hrsg.)

Der Reichsbankschatz, Auktionskataloge Nr. 1 bis 5 aus 2003, 2004/2005, 2006, 2008