Aktiengesellschaft für den Aufbau des Hansaviertels

 

Die Gesellschaft: 

 

Eines der größten Trümmerfelder im Nachkriegs-Berlin war das am Rande des Tiergartens liegende Hansaviertel mit einer Größe von etwa 177.000 m². Es bildete das Kernstück der Internationalen Bauausstellung 1956.

 

Die Aktiengesellschaft für den Aufbau des Hansaviertels wurde am 02.12.1954 gegründet und nach Vollendung des Projektes 1960 wieder liquidiert. Sie baute in Vorbereitung der Internationale Bauausstellung Berlin 1957 Versuchsbauten, so

z. B. in der Händelallee 33, 35, 37 und 39.

 

Das Hansaviertel gehörte ursprünglich zum Stadtteil Tiergarten und wurde im Zuge der Verwaltungsreform 2001 in den Bezirk Berlin-Mitte eingegliedert Das Hansaviertel war vor dem 2. Weltkrieg bereits dicht bebaut und wurde im Krieg fast ganz zerstört. In den 1950er Jahren wurde das Hansaviertel im Zuge der Bauausstellung völlig geordnet und bebaut.

 

Vor dem 2. Weltkrieg gab es auf dem Gebiet des heutigen Hansaviertels viele, viele kleine Grundstücke mit entsprechend unterschiedlichen Eigentümern. Heute ist unvorstellbar, diese ganzen Einzelgrundstücke in Gänze mit völlig neuen Grundstücksgrenzen und Eigentümern neu zu arrondieren und zu bebauen.

 

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In den 1950er Jahren, zur Bauausstellung gab es auf dem Gelände auch eine Seilbahn. Die ist leider nicht mehr da, schade. Heute muss man nach Berlin, Marzahn-Hellersdorf fahren, um mit einer Seilbahn über die Stadt zu gondeln (Link).

 

 

Literatur- und Quellennachweis:

 

Deutsche Digitale Bibliothek, Link

 

Landesarchiv Berlin und Beuth Hochschule

HistoMap Berlin, histomapberlin.de